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BFS - Mixed Spieleordnung   - aktuelle gültige Fassung


Spielordnung der Rheinland-Mixed-Meisterschaft
22. August 2017

** Änderungen gegenüber der Vorgängerversion: blau=Ergänzungen; rot = Wegfall **

1. Teilnahme
2. Einteilung
3. Zuständigkeiten
     3.1 Die BFS-Wartin/Der BFS-Wart
     3.2 Der BFS-Ausschuss der RMM
     3.3 Die Staffelleiterin/Der Staffelleiter
     3.4 Die Turnierleiterin/Der Turnierleiter
     3.5 Die Mannschaftsführerin/Der Mannschaftsführer
     3.6 Das Jahresgespräch
4. Spielbetrieb
     4.1 Mannschaften
     4.2 Spielform
          4.2.1 Auf- und Abstiegsregelung
     4.3 Turniere
          4.3.1 Vorrundenturniere
          4.3.2 Wertung der Vorrundenturniere
               4.3.2.1 Abschlusswertungen der Vorrundenturniere
          4.3.3 Endrundenturniere
               4.3.3.1 Qualifikation für die Endrundenturniere
          4.3.4 Pokalturnier
               4.3.4.1 Qualifikation für das Pokalturnier     
     4.4 Spielregeln
     4.5 Spielwertung
     4.6 Schiedsgericht
     4.7 Spielgeräte
5. Startgeld
6. Proteste
7. Bestrafungen
8. Qualifikation des Rheinland-Meisters
9. Turnierpläne

Die Rheinland-Mixed-Meisterschaft ist Bestandteil des Volleyball-Verbandes Rheinland (VVR) und deckt den Bereich Breiten- und Freizeitsport (BFS) ab.

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1. Teilnahme

An der Rheinland-Mixed-Meisterschaft (RMM) können alle Mixed-Mannschaften im Bereich des VVR teilnehmen. Neue Teilnehmer an der RMM melden sich schriftlich bei dem BFS-Wart oder der VVR-Geschäftsstelle an. Die Teilnahme endet mit der schriftlichen Abmeldung, diese muss spätestens zwei Wochen vor dem Jahresgespräch der BFS-Wartin/dem BFS-Wart vorliegen. Eine Neuanmeldung muss bis 2 Wochen vor dem Jahresgespräch der BFS-Wartin/dem BFS-Wart vorliegen. Eine spätere, erstmalige Anmeldung ist in begründeten Ausnahmefällen möglich. Eine abschließende Entscheidung obliegt dem BFS- Ausschuss.

Mitgliedsvereine des VVR bezahlen pro Mannschaft die entsprechenden Verbandsabgaben.

Vereine oder Mannschaften, die nicht Mitglied im VVR sind, bezahlen mit der Anmeldung zur Meisterschaftsrunde

für die 1. Mannschaft 120,- EUR,

für die 2. Mannschaft 75,- EUR,

für jede weitere Mannschaft 24,- EUR.

Sie erhalten ohne weitere Kosten das offizielle Informationsmaterial des VVR und des BFS-Bereichs.

Es können beliebig viele Mannschaften pro Verein teilnehmen.

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2. Einteilung

Die Einteilung der Mannschaften erfolgt nach regionalen Gesichtspunkten in die Mixed-Ligen A und B Mittelrhein bzw. Obermosel. Mannschaften aus dem Bereich Mittelrhein dürfen nicht an Vorrundenturnieren im Bereich Obermosel teilnehmen und umgekehrt.

Spieler/innen der unteren Ligen dürfen einmal in der nächst höheren Liga spielen, aber beim zweiten Mal haben sie sich dort festgespielt. Dieses gilt für die gesamte Meisterschaftsrunde. Die Kontrolle der Spielberechtigung erfolgt durch die Mannschafts- und Spielerlisten (siehe 4.1 Mannschaften)

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3. Zuständigkeiten

3.1 Die BFS-Wartin/Der BFS-Wart
leitet und organisiert die RMM eigenständig. Sie/Er gehört dem Präsidium des VVR an und ist diesem gegenüber verantwortlich. Auch stimmt er sich mit der BFS-Wartin/dem BSF-Wart des Volleyball-Verbandes Rheinland-Pfalz (VVRP) ab.


3.2 Der BFS-Ausschuss der RMM
setzt sich aus dem BFS-Wart und den Staffelleitern zusammen. Zusammen sorgen sie für einen reibungslosen Ablauf des Mixed-Spielgeschehens. Insbesondere sind Fragen der Spielordnung, die Behandlung von Protesten und die Verhängung von Strafen das gemeinsame Aufgabengebiet. Sollte es bei eventuell notwendigen Abstimmungen zur Stimmengleichheit kommen, dann entscheidet die (zusätzliche) Stimme der BFS-Wartin/des BFS-Wartes.

Weitere beratende Mitglieder können durch das Präsidium des VVR berufen werden.


3.3 Die Staffelleiterin/Der Staffelleiter
ist die Vertrauensfrau/der Vertrauensmann der jeweiligen Gruppe und wird von den Mannschaftsführern für die Dauer von drei Jahren gewählt. Termin ihrer/seiner Wahl und der seiner Stellvertreterin/seines Stellvertreters ist das erste Vorrundenturnier der Gruppe.

Aufgaben der Staffelleiterin/des Staffelleiters:

  • Verwaltung der Mannschaftslisten (Liste aller Spieler/innen und Schiedsrichter, die eine Mannschaft im Laufe einer Meisterschaftsrunde einsetzen will)
  • Feststellung des korrekten Einsatzes der Spieler/innen und der Schiedsrichter eines Turniers anhand der Mannschaftsliste (Liste aller Spieler/innen und Schiedsrichter, die eine Mannschaft in einem Turnier einsetzt)
  • Unterstützung der Turnierleitung (wenn notwendig), z.B. bei Fragen der Regelauslegung
  • sowie der Entgegennahme und Bearbeitung von Protesten
  • Mitwirkung im BFS-Ausschuss der RMM


3.4 Die Turnierleiterin/Der Turnierleiter
Sie/Er ist für die sportliche Ausrichtung eines Turniers verantwortlich. Dazu zählt

  • die Beschaffung einer geeigneten Sporthalle, Anmeldung des Termins beim BFS-Wart
  • rechtzeitige Einladung der Vereine mit Wegbeschreibung (ca. zwei Wochen vor dem Turnier)
  • Vorbereitung der Turnierpläne und der Spielfelder, Durchführung des Turniers, Ergebnisdienst
  • Übergabe des Turnierergebnisses an den VVR BFS-Wart


3.5 Die Mannschaftsführerin/Der Mannschaftsführer
Als Kopf einer Mannschaft vertritt sie/er sein Team gegenüber Schiedsrichter, Turnierleiter, Staffelleiter, BSF-Wart und VVR.


3.6 Das Jahresgespräch
Das Jahresgespräch ist eine Vollversammlung aller an der RMM teilnehmenden Mannschaften und findet alljährlich am ersten Samstag nach den Sommerferien statt. Es ist das höchste Gremium der RMM. Bei Abstimmungen verfügt jede Mannschaft über eine Stimme. Organisation, Ausrichtung und Leitung des Jahresgespräches obliegt der BFS-Wartin/dem BFS-Wart. Anträge müssen dem BFS-Wart 3 Wochen vor dem Jahresgespräch vorliegen.

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4. Spielbetrieb

4.1 Mannschaften
Eine Mannschaft spielt mit mindestens drei Damen und höchstens drei Herren.

Die Spieler/innen dürfen nicht im Besitz eines gültigen Spielerpasses des DVV sowie anderer Mitgliedsverbände des FIVB inklusive Staffelleitervermerk (außer Seniorenligen des VVR) sein.

Sonderregelung Saison 2017/18:
Es ist erlaubt, eine Dame mit aktivem Spielerpass bis maximal Bezirksklasse pro Turnier einzusetzen.
Die Spielklasse ist auf der Mannschaftsliste hinter dem Namen zu vermerken (z.B. „Müller [KK]).
Sollte es zu Problemen besonders mit dem regulären Spielbetrieb führen, kann diese Regelung jederzeit auch schon während der Saison vom BFS Wart wieder zurückgezogen werden.

Ein Spielerwechsel ist nur möglich, wenn der Spieler/die Spielerin für einen anderen Verein spielt. Ein Wechsel aus einer Vereinsmannschaft in eine andere des gleichen Vereins ist nur möglich, wenn sich die eine Mannschaft auflöst. Spielerwechsel im Laufe der Saison bedürfen der Zustimmung der BFS-Wartin/des BFS-Wartes.

Vor Beginn einer Meisterschaftsrunde, spätestens aber vor dem ersten Vorrunden-Turnier, gibt die Mannschaft ihre Mannschaftsliste beim Staffelleiter ab. Die Mannschaftsliste führt alle Spieler/innen und Schiedsrichter auf, die in der Meisterschaftsrunde eingesetzt werden sollen. Nachmeldungen sind möglich, müssen allerdings beim Staffelleiter in schriftlicher Form vor dem Vorrunden-Turnier vorliegen, in dem die betreffenden Spieler/innen eingesetzt werden sollen.

Vor Beginn jedes Turniers gibt die Mannschaftsführerin/der Mannschaftsführer bei der Turnierleitung die aktualisierte und von ihm unterzeichnete Mannschaftsliste ab. Mannschaften, die die o.a. Bedingungen nicht erfüllen, sind nicht spielberechtigt und werden ggf. nachträglich disqualifiziert.

Ausnahmeregelung

Ist eine Mannschaft durch Verletzung nicht vollständig, so kann der Mannschaftsführer in Absprache mit dem Staffelleiter eine/n Aushilfsspieler/in beantragen. Es besteht die Möglichkeit eine/n Aushilfsspieler/in zu beantragen, der/die den gesamten Spieltag von einer Mannschaft ausgeliehen werden kann, ansonsten muss der/die Aushilfsspieler/in grundsätzlich vom jeweiligen Schiedsgericht gestellt werden. Mannschaften, die nicht vollständig antreten (gilt zu jedem Zeitpunkt des Spieltages), können von der vorgenannten Ausnahmeregelung im Verlauf einer Saison max. an 2 Vorrundenturnieren Gebrauch machen.


4.2 Spielform
Alle Spiele der RMM werden in Turnierform ausgetragen.

Die höchste Spielklasse (Liga A) muss aus mind. 12 Mannschaften bestehen. Erreicht eine Liga durch Abmeldungen nicht die Mindeststärke und kann diese nicht nach Anwendung der Auf- und Abstiegsregel erreicht werden, erfolgt durch den BFS-Ausschuss eine Neueinteilung der jeweiligen Ligen.

Neue Mannschaften werden der untersten Spielklasse zugeordnet.

4.2.1 Auf- und Abstiegsregelung
a) Der Meister einer Spielklasse (Staffel) steigt in die nächsthöhere Spielklasse auf, sofern die Voraussetzungen für diese höhere Spielklasse erfüllt sind.
b) Bei Verzicht einer berechtigten Mannschaft rückt der Nächstplatzierte nach. Das Aufstiegsrecht endet beim Zweitplatzierten.
c) Sofern der Meister einer Spielklasse (Staffel) auf sein Aufstiegsrecht verzichtet oder die Voraussetzungen für den Aufstieg nicht erfüllt, ist dieses bis spätestens eine Woche vor dem jeweiligen Endrundenturnier dem BFS-Wart schriftlich anzuzeigen. Der BFS-Wart fragt daraufhin beim Nächstplatzierten an, ob dieser aufsteigen möchte. Eine Entscheidung muss dem BFS-Wart bis zum 31.07. schriftlich mitgeteilt werden.
d) Steigen Mannschaften aus einer niedrigeren Klasse in die nächsthöhere Klasse auf, so steigen aus der höheren Klasse ebenso viele Mannschaften in die niedrigeren Klassen ab. Entscheidend hierbei ist die Platzierung nach dem letzten VRT. Dem Abstieg kann widersprochen werden, sollte sich eine Mannschaft aus der höheren Liga auflösen oder abmelden. Sollte der Aufstieg / Abstieg von Mannschaften dazu führen, dass in einer Klasse mehr als 16 Mannschaften vertreten sind, wird durch den BFS-Wart ggf. in Absprache mit den Mannschaftsführern eine Neuverteilung der betroffenen Ligen durchgeführt.
e) Nominell ist/sind der/die letztplatzierten die Abstiegskandidaten. Sollte eine andere Mannschaft absteigen wollen, geht das, wenn eine der Abstiegskandidaten oben bleiben möchte.


4.3 Turniere
Alle Turniere werden in der Regel sonntags, außerhalb der Ferien, gespielt. Zu den Ferien zählen in diesem Zusammenhang auch unmittelbar angrenzende Wochenenden. Sie können aber auch abweichend von dieser Regelung angesetzt werden, sofern nicht mindestens zwei Mannschaften widersprechen. Der Widerspruch ist spätestens drei Wochen nach Veröffentlichung schriftlich beim Ausrichter einzureichen. Mannschaften, die ein Turnier ausrichten wollen, melden ihren Termin für die kommende Meisterschaftsrunde auf dem Jahresgespräch an. Nachmeldungen müssen acht Wochen vor dem Turniertermin beim BSF-Wart eingereicht sein.

4.3.1 Vorrundenturniere
In den Vorrundenturnieren werden im Lauf einer Meisterschaftsrunde die Teilnehmer der jeweiligen Endrundenturniere ausgespielt. Kann eine Mannschaft an einem Turnier nicht teilnehmen, muss sie dieses 24 Stunden vorher dem Ausrichter mitteilen. Fehlt eine Mannschaft insgesamt zwei Mal unentschuldigt, wird sie für den Rest der Runde disqualifiziert.

Vor-, Haupt- und Endrunde eines Turniers werden je nach der Zahl der Teilnehmer in Gruppen nach vorgegebenen Turnierplänen ausgespielt. Zum ersten Vorrundenturnier werden alle Mannschaften ausgelost. Für die folgenden Turniere werden die Spitzenmannschaften (eine pro Vorrundengruppe) laut Tabelle auf die ersten Gruppenplätze A1, B1, C1, ... gesetzt, aber ebenso wie die restlichen Mannschaften den Vorrundengruppen zugelost. Die Auslosung findet jeweils vor Turnierbeginn statt und ist öffentlich zu gestalten.

4.3.2 Wertung der Vorrundenturniere
Der Sieger eines Turniers erhält so viel Punkte, wie die Anzahl der Mannschaften dieser Liga zu Beginn der Meisterschaftsrunde, die Nächstplatzierten bekommen jeweils einen Punkt weniger.

Die Mannschaft, die das Turnier nicht ordnungsgemäß beenden kann, wird auf den letzten Platz gesetzt.

4.3.2.1 Abschlusswertungen der Vorrundenturniere
Stehen nach Abschluss und Auswertung aller Vorrundenturniere einer Liga mehr Mannschaften punktgleich auf einem Tabellenplatz, der entscheidend für die Teilnahme am Endrundenturnier ist, als Startplätze für das ERT zur Verfügung stehen, so wird zwischen den betroffenen Mannschaften ein Entscheidungsspiel gespielt. Ein entsprechender Spielmodus wird vom Staffelleiter in Absprache mit den betroffenen Mannschaftsführern festgelegt. Im Anschluss muss eine eindeutige Platzierung der Mannschaften in der Abschlusstabelle vorliegen. Auf Entscheidungsspiele kann verzichtet werden, wenn betroffene Mannschaften direkt schriftlich beim Staffelleiter auf ihre Teilnahme beim ERT verzichten. Dieser Verzicht kann nicht zurückgezogen werden.

Meister und Vizemeister (außer in der höchsten Spielklasse) jeder Liga müssen eindeutig feststehen. Stehen mehrere Mannschaften Punktgleich auf dem ersten oder zweiten Tabellenplatz, wird zwischen den betroffenen Mannschaften ein Entscheidungsspiel gespielt. Ein entsprechender Spielmodus wird vom Staffelleiter in Absprache mit den betroffenen Mannschaftsführern festgelegt. Im Anschluss muss eine eindeutige Platzierung der Mannschaften in der Abschlusstabelle vorliegen. Auf Entscheidungsspiele kann verzichtet werden, wenn Mannschaften direkt schriftlich beim Staffelleiter auf ihr Aufstiegsrecht verzichten. Dieser Verzicht kann nicht zurückgezogen werden.

Die beiden letztplatzierten Mannschaften (außer in der untersten Spielklasse) müssen eindeutig feststehen. Stehen mehrere Mannschaften punktgleich auf dem letzten oder vorletzten Tabellenplatz, wird zwischen den betroffenen Mannschaften jeweils ein Entscheidungsspiel gespielt. Ein entsprechender Spielmodus wird vom Staffelleiter in Absprache mit den betroffenen Mannschaftsführern festgelegt. Im Anschluss muss eine eindeutige Platzierung der Mannschaften in der Abschlusstabelle vorliegen.

4.3.3 Endrundenturniere
Für die Endrundenturniere werden die Mannschaften gesetzt, Grundlage hierbei ist der Endstand nach dem letzten Vorrundenturnier.

Die Zuteilung der Anzahl der berichtigten Teams erfolgt proportional. Ggfls. wird gerundet und die Liga mit der höchsten Nachkommastelle bekommt einen noch freien Platz.

Im Endrundenturnier der A -Ligen wird der Rheinland-Meister ermittelt, im Endrundenturnier der B-Ligen der Sieger der B-Ligen usw. Die Endrundenturniere werden innerhalb der Ligen abwechselnd von Mittelrhein und Obermosel ausgerichtet. Findet das Endrundenturnier der A-Ligen im Bereich Mittelrhein statt, wird das Endrundenturnier der B-Ligen im Bereich Obermosel ausgetragen und umgekehrt.

Die Termine für die ERT werden direkt nach den Osterferien gesetzt.
1. Sonntag = B-ERT
2. Sonntag = A-ERT

Es findet die gleiche Meldefrist von 8 Wochen analog zu den VRT Anwendung.
Findet sich bis zu diesem Datum kein Ausrichter, wird Ausrichtung jeweils auch für die andere Rhein-/Moselschiene frei gegeben.

4.3.3.1 Qualifikation für die Endrundenturniere
Für die jeweiligen Endrundenturniere qualifizieren sich aus den A-Ligen 12 und aus den B-Ligen 16 Mannschaften.

Es dürfen am Endrundenturnier nur Spieler/innen teilnehmen, die mindestens bei einem VRT für ihre Mannschaft eingesetzt waren.

Meister, die auf ihr Aufstiegsrecht verzichten, verlieren ihre Qualifikation für das jeweilige Endrundenturnier.

Falls sich eine für das ERT qualifizierte Mannschaft aus irgendwelchen Gründen wieder abmeldet, besteht die Möglichkeit, dass die jeweils nächstplatzierte Mannschaft (1) aus der gleichen Liga nachrückt.

4.3.4 Pokalturnier
Das Pokalturnier findet am letzten Sonntag im Mai statt. Fällt Pfingsten auf das letzte Mai-Wochenende, findet der Pokal eine Woche vorher statt. Alle teilnehmenden Mannschaften der RMM sind spielberechtigt.
Beim Pokalturnier werden die Gruppen komplett ausgelost.

4.3.4.1 Qualifikation für das Pokalturnier
Es dürfen am Pokalturnier nur Spieler/innen teilnehmen, die mindestens bei einem VRT für ihre Mannschaft eingesetzt waren.


4.4 Spielregeln
Für die Spielregeln in der RMM sind immer die neuesten Internationalen Volleyball-Spielregeln des DVV verbindlich ( herausgegeben im Verlag Karl Hofmann, Schondorf ). Durch die vorgegebene Turnierform der Meisterschaftsrunde ergeben sich Abweichungen, die gegebenenfalls auf dem Jahresgespräch modifiziert und beschlossen werden.

Aktueller ( abweichender ) Spielmodus:

  • Die Netzhöhe ist auf 2,35 m festgelegt
  • Die Spiele der Vor-, Haupt- und Endrunde werden grundsätzlich auf Zeit, nämlich 2 X 10 Minuten gespielt (Ausnahme 11er Plan = 2 x 11 min.); bei 25 Ballpunkten ist ein Satz beendet
  • Zu Beginn und Ende eines Satzes ertönt ein Signal - der letzte Ball wird immer ausgespielt
  • Bei den Spielen auf Zeit gibt es keine Auszeiten
  • Zählweise ist der sogenannte Rallye-Point bzw. der Tie-Break
  • Sollte während der regulären Spielzeit das Spiel wegen Verletzung, Beschädigung der Netzanlage etc. unterbrochen worden sein, ist die versäumte Zeit nachzuspielen. Die Turnierleitung ist sofort zu verständigen
  • Die Endspiele werden auf zwei Gewinnsätze nach den Spielregeln des DVV gespielt
  • Sind die Mannschaften in zwei oder mehr Gruppen eingeteilt, wird die Endrunde verbindlich im Überkreuzvergleich gespielt
  • Sollten sich zwei beteiligte Mannschaften vor dem Spiel nicht auf einen einheitlichen Spielball einigen, so entscheidet das jeweilige Schiedsgericht. Dieser Spielball - mit DVV-Zulassung - gilt dann für das komplette Spiel
  • Vor Spielbeginn müssen Mannschaften, die mit Libera/Libero spielen dem 1. Schiedsrichter diesen anzeigen, zusätzlich muss die Libera/der Libero deutlich kenntlich gemacht sein (z.B. Leibchen)


4.5 Spielwertung

Allgemeine Wertung: 1 Satz = 2 Punkte; Unentschieden = 1 : 1 Punkte

Bei Satzpunktgleichheit nach der Vorrunde entscheiden die Ballpunkte:

a) die Differenz; sollte auch diese gleich sein, dann

b) die mehr erreichten Plusballpunkte, ansonsten

c) der direkte Vergleich, wenn beide Mannschaften in derselben Gruppe spielten, ansonsten

d) Entscheidungssatz bis 15 Punkte.

Nichtantreten einer Mannschaft innerhalb eines Turniers hat den Spielverlust zur Folge:

Wertung: 0:2 Satzpunkte und 0:25 Ballpunkte pro nichtgespieltem Satz.


4.6 Schiedsgericht
Jede Mannschaft hat zu Beginn der Meisterschaftsrunde mindestens zwei Schiedsrichter mit gültiger Lizenz zu stellen, in den A-Ligen müssen zwei Schiedsrichter eine gültige D-Lizenz besitzen, diese dürfen nur auf e i n e r Mannschaftsliste geführt sein; wie auch ggf. ein neutraler Schiedsrichter. Jede Mannschaft muss gemäß den Spielregeln des DVV ein Schiedsgericht stellen: 1. und 2. Schiedsrichter und 2 Linienrichter, dabei muss einer der beiden Schiedsrichter lizensiert sein. Kann eine Mannschaft kein ordentliches Schiedsgericht vorweisen, so ist sie nicht spielberechtigt. Pflicht der Schiedsrichter ist die Fortbildung, die alle 2 Jahre besucht werden muss, sonst erlischt die Lizenz.

Ausnahmeregelung
Verfügt eine Mannschaft verletzungsbedingt während eines VRT nicht mehr über einen lizenzierten Schiedsrichter, so kann sie sich in Absprache mit dem Staffelleiter einen Ersatz von einer anderen Mannschaft ausleihen. Von dieser Regelung - allerdings nur einmal pro Meisterschaftsrunde - kann eine Mannschaft auch Gebrauch machen, die bei einem VRT keinen lizenzierten Schiedsrichter aufweisen kann. Neue Mannschaften, die noch nicht über zwei lizenzierte Schiedsrichter verfügen sind gehalten, dieses bis spätestens zum letzten VRT der Meisterschaftsrunde nachzuholen.


4.7 Spielgeräte
Die Veranstalter stellen weder Bälle noch Schiedsrichterpfeifen. Die Netze müssen mit Antennen ausgestattet sein.

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5. Startgeld

Zur Deckung der Auslagen und Kosten eines Turniers (Porto, Telefonkosten, Urkunden etc.) werden Startgelder erhoben. Das Startgeld beträgt pro Turnier 20,- EUR und ist vor Turnierbeginn an den Ausrichter zu zahlen.

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6. Proteste

Proteste, Beschwerden, etc. müssen sofort der Turnierleitung vorgebracht werden. Sie und der Staffelleiter prüfen den Sachverhalt nach dem Regelheft des DVV und dieser Spielordnung und wenn notwendig, unter Hinzuziehung der Mannschaftsführer. Ist eine einvernehmliche Regelung nicht möglich, entscheidet das Führungsteam der RMM über eine eventuelle Bestrafung.
Spielinstanzen der RMM sind mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen. Diese ist analog den Anforderungen der LSO zu fassen.


6.1 Frist
Proteste können von den beteiligten Vereinen innerhalb von 14 Tagen seit Kenntnis der dem Protest zugrunde liegenden Tatsachen beim Staffelleiter oder BFS-Wart schriftlich eingelegt werden, sofern diese am Spieltag nicht festgestellt, bzw. im Spielberichtsbogen nicht eingetragen werden konnten.


6.2 Ausschluss
Ist ein Spiel ausgetragen worden, können Protestgründe, die vor Spielbeginn hätten geltend gemacht werden können, nicht mehr geltend gemacht werden.

Nach Ablauf eines Spieljahres (30.06.) können Vorfälle aus Pflichtspielen des abgelaufenen Spieljahres nicht mehr Gegenstand eines Protestes nach Ziffer 6. oder einer Entscheidung nach Ziffer 6.1. sein.

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7. Bestrafungen

7.1 Eine Mannschaft fehlt unentschuldigt bei insgesamt 2 Vorrundenturnieren:
- Disqualifikation für den Rest der Meisterschaftsrunde.

7.2 Eine Mannschaft spielt mit Spieler/-innen, die im Besitz von gültigen Spielerpässen (siehe Pkt. 4.1 Mixed-SPO) sind:
- Die Mannschaft wird mit 0 Punkten auf den letzten Platz des Turniers gesetzt

7.3 Eine Mannschaft täuscht vor, lizensierte Schiedsrichter zu haben:
- Die Mannschaft wird auf den letzten Platz des Turniers gesetzt

7.4 Spieler/-innen spielen unerlaubt in einer anderen Liga als gemeldet.
- Die Mannschaft wird auf den letzten Platz des Turniers gesetzt und Disqualifikation für Spieler/in für den Rest der Meisterschaftsrunde

7.5 Eine Mannschaft hat kein vollzähliges Schiedsgericht (einmalige Ausnahme nach 4.6 möglich):
- Verwarnung durch Turnierleitung und/oder Staffelleiter, bei Wiederholung wird die Mannschaft auf den letzten Platz des Turniers gesetzt
- Als Wiederholungsfall zählt auch jedes weitere Eintreten während der laufenden Saison (VRT, ERT, Pokal)

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8. Qualifikation des Rheinland-Meisters für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft und den DVV BFS Süd Cup

Der Rheinland-Meister und der Zweitplazierte (beim A Endrundenturnier ausgespielt) qualifizieren sich automatisch für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft. An diesem Turnier nehmen die Meister und Zweitplatzierten aus Rheinhessen, Pfalz und Rheinland teil. Ebenfalls nehmen die jeweiligen Pokalsieger aus den Bezirksverbänden Rheinland, Rheinhessen und der Pfalz an den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften teil.

Der Sieger aus dieser Begegnung ist Rheinland-Pfalz-Meister und qualifiziert sich mit der zweitbesten Mannschaft für den DVV BFS Süd CUP.

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9. Turnierpläne

Die der Spielordnung angefügten Turnierpläne für 8 bis 16 Mannschaften sind Bestandteil der Spielordnung und somit für alle Turniere der RMM verbindlich.

Die Mannschaftsliste stellen wir als Download zur Verfügung (MS-Office-Datei):

Mannschaftsliste (MS Word 2003)

Aktuelle Turnierpläne, gültig ab der Saison 11/12, sind auf der Seite www.volleyballturniere.de veröffentlicht. Zum Download ist vorab eine Registrierung auf der Seite notwendig (Name, Verein, E-Mail-Adresse), womit man sich in den internen Bereich einloggen kann. Diese Registrierung ist notwendig, um die User direkt per E-Mail über Aktualisierungen bzw. Fehlerbehebungen informieren zu können - keine Werbemails. Die Turnierpläne werden kostenlos angeboten und auch in Zukunft kostenlos aktualisiert.

pdf Spielordnung der RMM Version 2017-August-22.pdf